Vonovia zieht Bilanz 2019 & gibt Ausblick für 2020

Dresden - Das Wohnungsunternehmen Vonovia hat am Donnerstag Bilanz für das Jahr 2019 in Dresden gezogen und einen Ausblick auf geplante Vorhaben und Investitionen für 2020 gegeben. 

Rund 100.000 Menschen wohnten im vergangenen Jahr bereits in einer der insgesamt 39.000 Wohnungen des Konzerns, also fast jeder fünfte Dresdner. Die Stadt Dresden hat bis 2036 Belegungsrechte an 10.000 dieser Wohnungen. Laut Unternehmen blieb die Vonovia-Durchschnittsmiete 2019 dabei mit 6,19 Euro pro Quadratmeter unter dem gesamt-Dresdner Durchschnitt von 6,48 Euro. Für das Jahr 2020 möchte der Konzern zunächst die begonnene Sanierung und Modernisierung seines Wohnungsbestandes fortführen. Vorgenommen hat sich Vonovia laut eigenen Angaben auch, für seine Mieter transparenter zu werden: So sollen die Bürger zum Beispiel beim Großprojekt Neustädter Markt Einsicht in die Planungen erhalten und eigene Wünsche zur Gestaltung einbringen können. Außerdem haben Bewohner mithilfe einer neuen App ab sofort die Möglichkeit, Informationen über Arbeiten an ihrem Haus zu erhalten oder sich mit Anliegen und Nachfragen direkt an die entsprechenden Fachabteilungen zu wenden. In der Vergangenheit stand das Unternehmen wegen seiner Nebenkostenabrechungen immer wieder in der Kritik. So wurden Mietern unter anderem Kosten für Fußabtreter in Rechnung gestellt, obwohl es diese im Haus gar nicht gab. Laut Vonovia ein bedauerlicher, aber keinesfalls vorsätzlicher Fehler. Ob Vonovia seine Arbeit ordentlich verrichtet, wird die Zukunft zeigen. Fest steht in in jedem Fall: Das Wohnungsunternehmen wird auch im Jahr 2020 das Stadtgeschehen von Dresden mitprägen.