Vorbereitungen für Halloween

In der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November ist Halloween. Das Fest wird in Deutschland immer beliebter und die Kürbisse sind untrennbar mit Halloween verbunden.

Bei Stefan Lißner in Großolbersdorf gab es gestern schon einmal einen Vorgeschmack auf das Herbstfest. Jedes Jahr kurz vor Halloween wird der Garten von Stefan Lißner zu einer Kürbiswerkstatt.
Etwa 60 Kinder sind seiner Einladung gefolgt und mit Begeisterung dabei. Stefan Lißner zeigt den Kleinen mit viel Geduld wie sie aus den Früchten die beleuchteten Gesichter zaubern können.

Angefangen hat das ganze mit einer kleinen Halloween-Party, doch mittlerweile ist das Schnitzen so beliebt, dass die Kürbisse sogar nach Sachsen importiert werden müssen.

Interview: Stefan Lißner – Kürbisschnitzer

Insgesamt wurden etwa zwei Tonnen Kürbisse nach Großolbersdorf gebracht. Im Laufe des Tages entstehen immer daraus immer mehr Gesichter. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt und vielleicht werden es zum ersten Mal sogar mehr als 100 Kürbislaternen. Doch die Hauptsache ist, dass es den Kindern Spaß macht. Und die meisten sind genau wie Benjamin, Linda und Laura begeistert

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Nach einer Legende heißt es, dass sich zu Halloween die Seelen der Toten neue Wirte suchen. Die ausgehöhlten und beleuchteten Kürbisse sollen die bösen Geister von den Häusern fern halten. Um die Geister muss sich Stefan Lißner keine Sorgen machen, denn die fertigen Kürbisse werden in seinem Garten aufgestellt und am Abend mit Kerzen beleuchtet. Und dann steht auch fest, dass es in diesem Jahr einen neuen Rekord gibt.

Interview: Stefan Lißner – Kürbisschnitzer

Es dauert mehr als eine Stunde, alle Kerzen anzuzünden, zum Glück gibt es viele fleißige Helfer. Doch die Mühe lohnt sich, denn die beleuchteten Kürbisse sind auf jeden Fall ein Hingucker. Einziger Wermutstropfen ist, dass die meisten der Laternen nicht lange halten und schon nach einer Woche auf dem Kompost landen werden.

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