Vorerst keine weiteren Kriegsflüchtlinge nach Sachsen

Sachsen - Vorerst werden Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine nicht mehr nach Sachsen verteilt.

© SF/Benedict Bartsch

Wie ein Sprecher der Landesdirektion Sachsen am Dienstag mitteilte, habe der Freistaat bislang 3000 Flüchtlinge mehr aufgenommen, als er nach dem bundesweiten Schlüssel müsste. Daher würden die Menschen auf andere Bundesländer verteilt werden. Auf welche Länder genau, konnte der Sprecher nicht sagen.

Ausnahmen wie zur Familienzusammenführung sind demnach aber möglich und beruhen auf entsprechenden Entscheidungen der Kommunen. Dabei geht es um Familienangehörige ersten Grades wie Kinder und Ehepartner.