Vorfälle beim Rapid-Spiel: 5.000 Euro Strafe für Dynamo Dresden

Der Deutsche Fußball-Bund hat wegen der Vorkommnisse beim Freundschaftsspiel zwischen Dynamo und Rapid Wien am 23. Januar beim DFB-Sportgericht eine Geldstrafe beantragt. Dynamo Dresden hat dem Antrag zugestimmt. +++

In der Strafbemessung wurden die nach dem Spiel vom Verein eingeleiteten
Maßnahmen strafmildernd berücksichtigt. Allerdings weist der DFB
ausdrücklich darauf hin, dass das „gehäufte sportgerichtliche In-
Erscheinung-Treten“ erheblich straferschwerend wirkt und dass die Androhung
eines Ausschlusses der Öffentlichkeit oder einer Platzsperre im Falle
weiterer gravierender Vorfälle Bestand hat.

Der Verband fordert Dynamo außerdem auf, seiner „präventiven Pflicht“
nachzukommen, die sportgerichtliche Strafe an identifizierte Verursacher
weiterzugeben, an die die DFB-Sportgerichtsbarkeit nicht herantreten kann.
Bei der Täterermittlung arbeiten Verein und Polizei eng zusammen, auch
der Aufruf der SGD, Hinweise einzusenden, war erfolgreich. Sobald die
Verantwortlichen für die Vorkommnisse zweifelsfrei feststehen, wird der
Verein seine Regressansprüche geltend machen.

„Wir haben nach den negativen Vorfällen alles in unserer Macht stehende
getan, um den finanziellen Schaden für den Verein so gering wie möglich zu
halten“, sagte Dynamo-Hauptgeschäftsführer Stefan Bohne. „Dazu gehörte,
neben einer kritischen Auswertung und konsequenten Reaktionen, dass alle
betroffenen Parteien in die Kommunikation mit dem DFB eingebunden
waren.“

Die Verantwortlichen der SGD erwarten, dass dieses Urteil des DFB Sportgerichts
von allen Beteiligten als Anerkennung der Bemühungen, aber
unbedingt auch als große Chance betrachtet wird. Für die Zukunft, insbesondere
für die restlichen Spiele dieser Saison, heißt das für alle Besucher
der Spiele der SG Dynamo Dresden: Unterstützt die Mannschaft stets fair
und positiv! Unterlasst jegliches Verhalten, das dem Verein schadet!

Quelle: SG Dynamo Dresden

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar