Vorm Landgericht: Regine Töberich gegen Stadt Dresden

Das Landgericht hat am Mittwoch die Klage von Investorin Regine Töberich gegen die Stadt verhandelt. Die Verwaltung hätte ihre Bauvoranfrage nicht fristgerecht beantwortet, um so ihr Projekt zu verhindern. Auf bis zu 24 Millionen Euro Schaden bliebe die Investorin sitzen.

Bau-Barbie, Baggerlady, Miss Marina Garden – Einen Namen hat sich Regine Töberich in Dresden definitiv gemacht. Das Landgericht hat am Mittwoch ihre Klage gegen die Sächsische Landeshauptstadt verhandelt.Der Streit um den Luxuswohnpark hat sich im vergangenen Jahr immer mehr zur Posse zugespitzt. Nachdem der vormals ansässige Freiraum Elbtal das Grundstück räumen musste, verhängte der Stadtrat eine Bausperre über das Gelände. Ihrem Ärger darüber machte Töberich Luft, indem sie ein Stück Elberadweg wegbaggern ließ. Die Baggerlady verplante sich jedoch – baggerte einen Teil vom Radweg weg, der gar nicht zu ihrem Grundstück gehört. 450 Euro Strafe musste sie dafür zahlen und den Elberadweg wiederherstellen.

Mittlerweile plant die Stadt selbst die Bebauung des Areals – deutlich kleiner und als Elbviertel benannt. Noch ist kein Knockout in Sicht – Die Muskelspiele zwischen der Baubarbie und der Stadt Dresden werden wohl noch die eine oder andere unterhaltsame Rückrunde zu bieten haben.