Vorsätze für 2009 aus Sicht des Handwerks

„… wenn Handwerker Politiker wären!“ Die Handwerkskammer Dresden formuliert gute Vorsätze …

In der Stadt Dresden sollte die bisherige Politik fortgesetzt und die Priorität für Infrastrukturausbau gesichert werden. Die Stadt hält auch ordnungspolitisch Kurs und privatisiert kommunale Unternehmen. Im Stadtrat werden Formalitäten vermieden und vielmehr alles getan, die Stadt weiter voranzubringen.

Im Land Sachsen wird Wort gehalten und werden kleine und mittlere Unternehmen als Rückgrat unserer Wirtschaft gestärkt. Die Staatsregierung redet nicht so viel über die Krise, sondern trägt ihren Teil dazu bei, sie zügig zu überwinden. Der Freistaat unterstützt die Städte und Gemeinden und forciert Investitionen der öffentlichen Hand auf kommunaler Ebene.

Die Bundesregierung sollte die wirtschaftlichen Bedingungen in Deutschland verbessern und die Gesamtwirtschaft stabilisieren. Dazu gehört vor allem die Absenkung der Lohnnebenkosten unter 40 Prozent, eine Vereinfachung des Steuerrechts und die Entlastung von Bürokratie.

Auch die EU-Kommission muss mitspielen: sie überwacht die Umsetzung des Small Business Act, der kleine und mittlere Unternehmen entlasten soll. Am besten hilft sie dem Handwerk sowie der gesamten europäischen Wirtschaft und erlässt ein Jahr lang keinerlei Richtlinien, die zu Belastungen der Unternehmen führen.

Die Handwerkskammer Dresden vertritt die Interessen von mehr als 22.000 Handwerksunternehmen, die rund 130.000 Menschen beschäftigen. Diese 150.000 Arbeitgeber und Arbeitnehmer erwirtschaften das Geld, das die Politik später wieder ausgibt. Sie können zu Recht erwarten, Gehör zu finden.

Quelle: Handwerkskammer Dresden

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