Vorsicht beim Verzehr von Waldpilzen und Waldbeeren

Nach Beginn der Heidelbeer- und Pilzsaison wies heute das SächsischeStaatsministerium für Soziales in Dresden auf eine mögliche Gefahr beim Verzehr roher und ungewaschener Waldpilze und Waldbeeren hin.

Hintergrund sei das Vorkommen des kleinen Fuchsbandwurms im gesamten Freistaat Sachsen. Der kleine Fuchsbandwurm lebe als Parasit im Darm des Fuchses. Die Infektion würde häufig erst nach dem Auftreten klinischer Symptome bemerkt, wie Sachsens Sozialministerium erklärte. Gründliches Waschen und Einfrieren von Pilzen und Beeren vermindere das Infektions-Risiko, biete aber keinen sicheren Schutz. Für eine sichere Abtötung der Bandwurmeier seien Temperaturen von über 70°C unbedingt notwendig. Das Sächsische Staatsministerium für Soziales empfehle deshalb, Waldbeeren und Pilze grundsätzlich nur in gekochtem Zustand zu verzehren.