Vorsicht, Betrug!

Es ist eine üble Masche – Sie tauchen an Haustüren auf und geben sich als Mitarbeiter bekannter Firmen aus.

Wie vergangene Woche in Chemnitz, als sich Vertreter eines Energieversorgers mit dem Verweis auf die „Stadtwerke“ Eintritt in Wohnungen verschafft haben. Fiese Falle Haustürgeschäfte – René Thierfelder ist der Sache nachgegangen.

Immer wieder sind sie in der Stadt unterwegs. Auf der Jagd nach einer begehrten Beute: Unterschriften. Während in den Fußgängerzonen meist jüngere Leute angesprochen werden, sind bei Haustürgeschäften oft ältere Menschen die bevorzugte Zielgruppe der Vertreter. Bei ihnen hoffen sie schnell zum Erfolg zu kommen. Cornelia Neukirchner von der Verbraucherzentrale Sachsen registriert eine Häufung der Fälle. Hier kennt man die Masche der Abzocker.

Interview: Cornelia Neukirchner – Verbraucherzentrale Sachsen

Der gute Name eines Unternehmens wirkt also als Türöffner. Ist erst einmal Vertrauen geschöpft, haben die rhetorisch geschulten Verkäufer oft leichtes Spiel. Gezielt arbeiten sie auf einen Vertragsabschluss hin. Ist die Unterschrift gesetzt, dann ist der Vertrag rechtsgültig. 

Interview: Cornelia Neukirchner – Verbraucherzentrale Sachsen

Doch viele unseriöse Unternehmen ignorieren Widerrufe einfach. Dennoch sollte man unbedingt davon Gebrauch machen – am besten per Einschreiben. Weit verbreitet ist die Auffassung derartig geschlossene Haustürverträge seien rechtlich nicht bindend – ein Irrtum. 

Interview: Cornelia Neukirchner – Verbraucherzentrale Sachsen

Dennoch kann und sollte man sich gegen Abzocke an der Haustür wehren. Kompetente Hilfe bieten unter anderem die Verbraucherzentralen. 

Interview: Cornelia Neukirchner – Verbraucherzentrale Sachsen

Am besten jedoch ist es gar nicht so weit kommen zu lassen. Seriöse Unternehmen melden sich vor Hausbesuchen vorher an.

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