Vortrag: Kreuz- und Rückenschmerzen interdisziplinär betrachtet

Am Samstag, dem 7. März informiert der Leiter des Zentrums für Wirbelsäulentherapie am Städtischen Klinikum Dresden über Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und die erfolgreiche Therapie bei Kreuz- und Rückenschmerzen. Der Vortrag findet im Klinikum Friedrichstadt statt. +++

Dr. Mark Klingenhöfer, Leiter des Zentrums für Wirbelsäulentherapie am Städtischen Klinikum Dresden, geht in seinem Vortrag den Ursachen auf den Grund. Er informiert über operative und nichtoperative Behandlungsmöglichkeiten und erklärt das gemeinsame Vorgehen verschiedener medizinischer Disziplinen für eine erfolgreiche Therapie. Zudem gibt der Mediziner Tipps, wie man Rückenschmerzen vorbeugen kann.

 So komplex wie unsere Wirbelsäule selbst sind auch die Ursachen von Schmerzen in dieser Region. „In vielen Fällen lässt sich der Grund nicht eindeutig ausmachen“, sagt Dr. Mark Klingenhöfer, Leiter des Zentrums für Wirbelsäulentherapie am Klinikum Dresden-Friedrichstadt. In seinem Vortrag am 7. März 2015, ab 10:00 Uhr erläutert der Neurochirurg das Vorgehen, um den Ursachen auf den Grund zu kommen. „Im Klinikalltag suchen wir das Gespräch. Also: Wo sitzen die Schmerzen genau? Strahlen sie aus in die Beine, in die Füße? Gibt es Taubheitsgefühle? Gibt es zurzeit akute Probleme zum Beispiel im Beruf, im Privatleben?“

Dr. Klingenhöfer führt an, dass  die psychische Komponente bei Rückenschmerzen eine entscheidende Rolle spielen kann. Bei etwa 75 Prozent aller Rückenprobleme seien muskuläre oder psychische Veränderungen dafür verantwortlich.  Umso wichtiger sei es aber, dem vorzubeugen. Und da gibt’s nur eins – runter vom Sofa: „Bewegung ist das A und O“, erklärt Klingenhöfer. 

Auf der anderen Seite bleiben die Fälle, in denen doch operiert werden muss. Zum Beispiel bei einer Verengung im Spinalkanal oder bei Wirbelbrüchen. Oder dann, wenn es Lähmungen gibt. Eine Operation bleibt deshalb immer eine individuelle Entscheidung, sollte jedoch nicht vorschnell getroffen werden.  Und bei allem sollte als oberstes Gebot gelten: „Wir müssen den Menschen, nicht nur die Wirbelsäule behandeln.“

Zur Sonnabendakademie am 7. Februar 2015, 10:00 Uhr im Festsaal des Marcolini-Palais (Friedrichstraße 41)  ist der Eintritt frei und für die Fragen der Besucher bleibt ausreichend Zeit.

Quelle: Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt

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