Vorwurf an die Versammlungsbehörde wegen Sperrung auf der Carolabrücke

Dresden – Die Sperrung der rechten Fahrspur auf der Carolabrücke am Montag und Dienstag sorgt derzeit für einen großen Diskurs. Die gesperrte Rechtsabbiegerspur in Richtung Altstadt wurde währenddessen zu einem Pop – up – Radweg umfunktioniert. Dies lies die Initiative Verkehrswende Dresden mit ihrer Versammlung veranlassen. Nun wird jedoch der Versammlungsbehörde vorgeworfen, die Sperrung veranlasst zu haben.

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Zu diesem Vorwurf wurde nun Stellung genommen. Die Versammlungsbehörde sagt aus, dass lediglich nach dem Antrag der Initiative Verkehrswende Dresden gehandelt wurde. In diesem wurde die Rechtsabbiegerspur als Versammlungsfläche gewollt. Weiter gibt die Versammlungsbehörde an, dass sie den Veranstalter gebeten habe, die Versammlungszeit auf einen Tag zu begrenzen sowie diesen mehrfach auf resultierende Verkehrsbeeinträchtigungen hingewiesen habe.

Nachdem jedoch der Veranstalter alle Vorschläge ablehnte, habe die Behörde zusammen mit dem Straßen – und Tiefbauamt die verkehrssichernden Maßnahmen umgesetzt.

Die Stadt Dresden bat außerdem den Veranstalter um Richtigstellung. Dieser äußerte, dass die Aussage, keine Sperrung der Rechtsabbiegerspur gewollt zu haben, auf Grund eines Fehlers in der internen Kommunikation getätigt wurde. Die Sperrung der Rechtsabbiegerspur war tatsächlich Teil der Anmeldung gewesen, so der Veranstalter. Er bittet hierfür um Entschuldigung.