VVO hält Spitzenposition unter den Verkehrsverbünden

Bei der jährlichen Untersuchung des Marktforschungsinstituts TNS Infratest zur Zufriedenheit der Fahrgäste mit Mobilitätsanbietern in Deutschland kann der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) seine Spitzenposition halten. +++

Mit einem gegenüber dem Vorjahr leicht verbesserten Wert von 2,57 bei der Gesamtzufriedenheit erreichte der VVO den Spitzenplatz unter den untersuchten sieben Verkehrsverbünden in Deutschland. Besonders positiv bewerteten die Fahrgäste im VVO das Linien- und Streckennetz (2,48), die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Verkehrsmittel (2,54) sowie die Information im Fahrzeug (2,56). Spitzenreiter unter den bewerteten Verbünden ist der VVO unter anderem bei den Kriterien Fahrkartensortiment, Fahrplaninformationen an Haltestellen, Komfort und Bequemlichkeit, der Sicherheit im Fahrzeug sowie der Information bei Störungen und Verspätungen. „Die gute Note ist das Ergebnis einer konstruktiven Zusammenarbeit der Verkehrsunternehmen, des Verbundes, der Kommunen und des Freistaats“, stellt VVO-Geschäftsführer Burkhard Ehlen fest. „Durch die staatliche Förderung von Investitionen, wie den Bau von Park+Ride–Plätzen oder der Installation des RegioRBLs im VVO und im ZVON, konnte die Qualität des Nahverkehrs in Dresden und der Region spürbar gesteigert werden. Wir werden gemeinsam weiter daran arbeiten, die erreichte Qualität zu sichern und, trotz geringerer finanzieller Mittel, punktuell weiter zu verbessern.“

So wird unter anderem die Information für den Fahrgast insbesondere durch den Einsatz rechnergesteuerter Betriebsleitsysteme (RBL) und dynamischer Anzeigen weiter ausgebaut. Nach der offiziellen Inbetriebnahme des rechnergestützten Betriebsleitsystems im regionalen Busverkehr rücken nun die Übergangsstellen zwischen den Verkehrsmitteln in den Fokus der Arbeiten. Schrittweise werden im Rahmen der Fahrplankonferenz wichtige Umsteigebeziehungen festgelegt, die zukünftig durch die bessere Abstimmung untereinander gesichert werden können. Damit wird es möglich sein, dass ein verspäteter Zug oder eine Straßenbahn einen Regionalbus informieren kann, so dass für die Fahrgäste noch ein Umstieg möglich ist. Insbesondere Reisende an den Verknüpfungspunkten wie Radeberg, Heidenau oder Meißen, die von mehreren Unternehmen angefahren werden, profitieren davon. Durch die neue Technik kann die Information der Fahrgäste bei Störungen und Verspätungen weiter verbessert werden. Trotz einer deutlichen Verbesserung in dieser Kategorie, von 3,43 auf 3,30, ist das Ergebnis für den VVO noch nicht zufriedenstellend. „Mit der Einführung des RegioRBL konnten wir die Anschlusssicherheit für viele Fahrgäste bereits erheblich verbessern“, betont Ehlen. „Zukünftig wird dies auch zwischen den Verkehrsmitteln einfacher werden. Insbesondere Fahrgäste aus dem Umland, die häufig zwischen Zug, Bus und Straßenbahn umsteigen,  profitieren so unmittelbar von der neuen Technik“. Der VVO erwartet, mit punktuellen Verbesserungen die Gesamtzufriedenheit insbesondere auch in der Region weiter steigern zu können.

Insgesamt fällt der Vergleich aus Sicht des VVO positiv aus. Die erzielten Werte des VVO und der Verkehrsunternehmen liegen deutlich über dem Durchschnitt der Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet. Dies spiegelt sich auch im zukünftigen Nutzerverhalten wider: Im Rahmen der Untersuchung betonten 70,1 Prozent der 1.445 Befragten, dass sie wieder Bus und Bahn im VVO nutzen würden, auch wenn Sie andere Alternativen hätten. 80,4 Prozent gaben an, den öffentlichen Personennahverkehr weiter zu empfehlen.

Interview im Video mit Hans-Jürgen Credé (Vorstand Betrieb und Personal)

Interview im Video mit Christian Schlemper (Sprecher VVO)

Quelle: VVO

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