VW hält auch mit Elektro-Phaeton an Dresdner Gläsernen Manufaktur fest

Ein Sprecher der VW-Sachsen Zentrale aus Zwickau bestätigte uns am Montag, dass mit dem Aus für den Verbrennungs-Phaeton, die Produktionsstätte Gläserne Manufaktur in Dresden keineswegs in Frage gestellt werde. +++

Zu den Spekulationen über die Zukunft der Produktion des Prestigeprojektes VW-Phaeton in Sachsen äußert sich jetzt auch die Gläserne Manufaktur. Schriftlich hat uns der Pressesprecher am Montag mitgeteilt:

„Wir äußern uns grundsätzlich nicht zu Produktzeitplänen. Der Vorstand der Marke Volkswagen hat beschlossen, dass es einen Phaeton-Nachfolger geben wird. Im Zuge der Neuausrichtung zu einem vollelektrischen Fahrzeug werden derzeit verschiedene Szenarien für die Gläserne Manufaktur entwickelt. Die Einzelheiten dazu werden in den nächsten Wochen und Monaten festgelegt.“

Ein Sprecher der VW-Sachsen Zentrale aus Zwickau bestätigte uns gegenüber, dass mit dem Aus für den Verbrennungs-Phaeton, die Produktionsstätte Gläserne Manufaktur in Dresden keineswegs in Frage gestellt werde. Man könne nicht nachvollziehen, wieso es hier zu Missverständnissen komme.

Die IG-Metall hatte angekündigt gegen die Sparpläne bei VW in Sachsen zu kämpfen. Auch diese will hierzu beschwichtigen: Derzeit gebe es nichts endgültiges, nur Wasserstandsmeldungen. Man werde Gerüchte nicht befeuern.

Die Nachwirkungen des Abgasskandals sorgen für Verunsicherung bei über 10.000 Mitarbeitern in Chemnitz, Dresden und Zwickau.

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