-w- Oper Leipzig beendet Wagner-Jahr 2013 mit „Die Walküre“

Nach vierzig Jahren Pause wird „Die Walküre“ für die Bühne neu inszeniert. Knapp drei Wochen vor der Premiere laufen die Proben auf Hochtouren. +++

Das Drama handelt vom Helden Siegmund, der durch die Liebe zu seiner Zwillingsschwester Sieglinde Fricka, die Hüterin der Ehe und Frau des Gottes Wotan erzürnt. Siegmund, der von Wotan in die Welt gesetzt wurde, um für die Götter den Ring der Weltherrschaft zurückzuerobern, soll deshalb gerichtet werden. Auf Geheiß seiner Frau Fricka beauftragt Wotan seine Tochter Brünnhilde, eine der namensgebenden Walküren damit, Siegmund zu töten.

Die Spannung zwischen Liebe und Macht steht also auch in „Die Walküre“ wieder im Mittelpunkt. Wagners zweiter Teil des Ring des Nibelungen wird dabei – wie schon das „Rheingold“ – von Rosamund Gilmore inszeniert. Trotz anfänglicher Nervosität war die Rückkehr zu Wagners Opus Magnum für die gebürtige Londonerin eine große Freude, da die Unterstützung durch die Oper gigantisch ist.

„Die Walküre“ gilt als der populärste Teil des Ringes und besticht neben den auch über die Grenzen der Klassik bekannten Musikthemen wie dem „Walkürenritt“ vor allem durch seine klare musikalische und erzählerische Dramaturgie.
Und auch wenn das Stück mit seiner Länge von knapp vier Stunden auf den ersten Blick nur etwas für eingefleischte Wagnerianer zu sein scheint, so weiß Regisseurin Rosamund Gilmore genau, dass „Die Walküre“ wohl alle Opernfreunde in seinen Bann ziehen wird.

Wer sich selbst von der Qualität des zweiten Teils des Ring des Nibelungen überzeugen möchte, der kann das ab dem 7. Dezember tun. Dann startet „Die Walküre“ an der Oper Leipzig.