-W- Zeit für Sinnlichkleit – In der Adventsausstellung von Blumenland Engler

Sinnlichkeit. Ein Wort, das für jeden Menschen etwas anderes bedeutet. Umgangssprachlich bezeichnet sie die Hingabe an das angenehme Erleben durch die Sinne. +++

Und wer seine Sinne öffnet kann das Schöne und Anregende dieser Welt erfahren. Darum geht es auch in der diesjährigen Adventsausstellung bei Blumenland Engler in Leipzig Miltitz.

Acht Meister aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben das Thema auf ihre ganz individuelle Art und Weise umgesetzt. Herausgekommen sind 13 einzigartige Räume. Beim Betreten der Ausstellung findet sich der Besucher in einem Weidenhain wieder. Auf einem Steg schlängelt sich der Weg über das Wasser vorbei an den ersten Adventsgestecken in zarten Grün- und Orange-Tönen.

Durch einen roten Vorhang geht es weiter in den Raum der Leidenschaft. Die Farbe Rot beherrscht den Raum. Alles wirkt warm. Und die Äpfel verleihen dem Raum eine fruchtige Note. Einen Raum weiter begibt sich der Besucher auf eine kleine Reise nach Afrika. Lebenslust heißt das Motto. Sich der Exotik fremder Länder hingeben, mit all ihren Farben und Gerüchen. Durch den Raum der Zweigsamkeit, mit seinen Installationen aus Ästen, geht der Weg weiter ,an der Feuerstelle vorbei, zu einem etwas versteckten Kunstwerk.

Dem Rundgang folgend betritt der Besucher anschließend den Lost Garden. Riesige Festtafeln mitten im Gestrüpp erinnern ein wenig an Alice im Wunderland. Und auf den Tischen befinden sich jede Menge floristische Kostbarkeiten.

Der Rundgang führt weiter in die großen Gewächshäuser. Auf der einen Seite zeigt das Thema „Form Bar“, welche Kunstwerke aus vorhandenen Materialien neu geformt werden können. Gegenüber liegt der Raum der Sehnsucht. Die Wand ist überzogen von tausenden Taschentüchern. Die Ausgestaltung erinnert die Garderobe einer Ballerina, mit Spiegeln und Puderquasten.

Weiter geht es hinab in den Keller der Geborgenheit. Wo einst Kartoffeln lagerten ist jetzt ein Raum entstanden, in dem man nach all den vielen Eindrücken kurz zur Ruhe kommen kann. Den Abschluss der Ausstellung bildet der Raum der Leichtigkeit. Hier scheint alles zu schweben. So zum Beispiel bei den riesigen Pusteblumen.

Wochenlang wurde an den Räumen und den Ausstellungsstücken gearbeitet. Das Ergebnis kann noch bis zum 2. Dezember, täglich von 10 bis 20 Uhr, besichtigt werden.