Waffenverbot zum Rosensonntagsumzug

Leipzig – Karnevalisten, Stadt und Polizei verschärfen das Sicherheitskonzept zum Rosensonntagsumzug. Sie wollen die Anzahl von Ordnern an den Zugängen verdoppeln und verbieten das Tragen von Scheinwaffen.

In Leipzig wird es am Wochenende wieder kunterbunt. Denn zum 18. Mal zieht der Rosensonntagsumzug mit zahlreichen Narren an Bord durch die Straßen der Leipziger Innenstadt. Damit das große Finale der fünften Jahreszeit auch friedlich und ohne Zwischenfälle verläuft, haben Karnevalisten, Stadt und Polizei ein Sicherheitskonzept erstellt. So werden Ordner an den Zugängen verdoppelt und es wird dazu aufgerufen keine Kostüme mit Scheinwaffen zu tragen.

„Wir reden ganz bewusst nicht vom kleinen Jungen, der als Matrose oder als Pirat verkleidet ist und einen Platiksäbel hat, soll er gerne tun, gar keine Sache. Aber es gibt Kostüme die teilweise mehrere hundert Euro kosten, wo man es nicht unterscheiden kann“, so Steffen Hoffmann, Präsident des Förderkomitee Leipziger Karneval e.V.

Cowboy, Polizist und Ritter nehmen deshalb am besten unbewaffnet am Karnevalsgeschehen teil. Die Umzugsstrecke führt wie gewohnt durch die Hainstraße, am Markt vorbei durch die Peterstraße, dann weiter durch das Preußergäßchen, die Reichsstraße, den Neumarkt, das Salzgäßchen und dann wieder zum Markt zurück. Anschließend findet auf dem Leipziger Marktplatz ein buntes Bühnenprogramm mit Gardetänzen und Gesangseinlagen statt.