Wahlkampftour in Chemnitz

Chemnitz – Ende September wird in Deutschland gewählt – daher begeben sich gleich zwei Kandidaten in der neuen Woche unter die Chemnitzer, um ihr Programm vorzustellen und sich die Sorgen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger anzuhören.

© Sachsen Fernsehen

Den Anfang macht Frank Müller-Rosentritt, Direktkandidat der Chemnitzer FDP. Am Montag wird er ab 15.33 Uhr in der Linie 1 anzutreffen sein. Der FDP-Kandidat wird dann bis 18 Uhr auf dem vordersten Sitzplatz anzutreffen sein. Von dieser ungewöhnlichen Wahlkampftour erhofft er sich, näher an seine Wähler heranrücken zu können:

„Die Aktion spricht quasi für sich. Einfach mal EINSTEIGEN! Ein Quereinsteiger in die Politik, möchte viel zuhören. Ich will damit auch zeigen, dass ein Politiker keiner sein muss, der im Wahlkampfbus umher tingelt und nett lächelt, sondern einer aus der Gesellschaft zum anquatschen und anfassen – eben ein Bürger der Stadt und der vor allem eins macht: Zuhören! Im Übrigen ist dieser Wahlkampftermin auch Sinnbild für meine Philosophie von Politik, die einen festen Fahrplan hat, ein definiertes Ziel, nur muss man irgendwann einsteigen und losfahren.“

Frank Müller-Rosentritt wird im Übrigen bis zur Wahl, jeden Montag, in einer anderen Linie anzutreffen sein.

(Quelle: FDP)

Am Dienstag wird dann Katrin Göring-Eckardt, Spitzenkandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, mit ihrer „Zukunft-wird-aus-Mut-gemacht“-Tour in der Chemnitzer Kleingartenanlage „Geibelhöhe“ unterwegs sein.

Damit betreibt sie wortwörtlich „Wahlkampf am Gartenzaun“.

Mit ihr ins Gespräch kommen, können die Chemnitzerinnen und Chemnitzer zwischen 15.30 Uhr bis 16:30 Uhr. Meike Roden vom Chemnitzer BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird ebenfalls mit vor Ort sein und Rede und Antwort stehen.

Im Vorfeld der Wahlkampftour äußerte sich die Partei wie folgt:

„Wir leben in turbulenten Zeiten. Die Wirtschaft wächst, aber die Gletscher schmelzen. Deutschland ist ein reiches Land, aber jedes fünfte Kind lebt in Armut. Unsere Gesellschaft ist tolerant und frei, gleichzeitig droht die Rückkehr von Engstirnigkeit und Nationalismus. Den meisten Menschen geht es gut, aber nicht allen. Und viele fragen sich: Tun wir heute genug für die Zukunft?“

(Quelle: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)