Wahrhaftig erinnern – versöhnt leben: Dresden gedenkt

65 Jahre nach dem Bombenangriff auf Dresden haben sich die Bürger der Stadt an die Nacht, die Dresden zerstört hat, erinnert. +++

Auf der Altstädter Seite wurde dann am Abend des 13. Februars vor der Frauenkirche der Bombennacht vor 65 Jahren gedacht. „Wahrhaftig erinnern – versöhnt leben“.

Tausende waren vor die große Bühne gekommen, zündeten Kerzen an. Viele dachten zurück an den 13. Februar 1945.

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Auch Gerhart Baum, ehemaliger Bundesinnenminister und gebürtiger Dresdner erinnerte sich in seiner Gedenkrede an jene Nacht 1945.

Rede Gerhart Baum, Bundesinnenminister a.D.

Linke Störenfriede vor der Frauenkirche wurden des Platzes verwiesen.

Beim ökumenischen Gottesdienst in der Kreuzkirche wurden Texte von Viktor Klemperer verlesen und all den anderen Dresdner Juden gedacht, die, den Deportationsschein schon in der Tasche, durch die Bombennacht wie ein Wunder mit dem Leben davon kamen.

21.45Uhr – in der ganzen Stadt läuten die Glocken.

Anschließend lud die Frauenkirche zur Nacht der Stille.

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