Waldbrandgefährdung und Borkenkäfer beschäftigen Sachsenforst

Dresden - Redakteurin Jessica Beck hat sich mit Forstdirektor Dr. Markus Biernath getroffen, um richtige Verhaltensweisen im Wald bei erhöhter Waldbrandgefährdung zu erfahren. Auch das Thema Borkenkäfer beschäftigt Sachsenforst zunehmend. 

Der Umgang mit offenem Feuer im Wald ist unabhängig von den ausgegebenen Waldbrandgefahrenstufen ganzjährig verboten. Damit sind das Rauchen, das Grillen, das Zünden von Lagerfeuern oder die Inbetriebnahme von Himmelslaternen generell untersagt. Grundlage dafür ist das Waldgesetz für den Freistaat Sachsen.  Das Befahren von Waldwegen mit Motorfahrzeugen ist ganzjährig untersagt. Die trockene Bodenvegetation im Wald kann sich leicht entzünden und großflächige Waldbrände verursachen. Die Zufahrtswege zu den Waldgebieten sind generell nicht mit Fahrzeugen zu blockieren, da die Waldwege Rettungswege für Feuerwehren und Krankenfahrzeuge sind und der Holzabfuhr dienen. 

Das Thema Holzabfuhr speilt vor allem auch dann eine Rolle, wenn es um den Borkenkäfer geht. Seit zwei Jahren konnte sich dieser durch gute klimatische Bedingungen optimal vermehren. Der Borkenkäfer ist der für den Baumbestand gefährlichste Schädling. Im Rahmen des Waldschutzes werden seine Entwicklung und Verbreitung untersucht und Prognosen erstellt.