Waldbrandgefahr in Sachsen gestiegen

Pirna (dapd-lsc). Die Waldbrandgefahr ist in Teilen Sachsens weiter gestiegen.

Am Freitagvormittag galt im westlichen Teil des Landkreises Nordsachsen und im nördlichen Teil des Landkreises Görlitz die höchste Warnstufe vier, wie der Staatsbetrieb Sachsenforst in Pirna mitteilte. In den Landkreisen Mittelsachsen, Meißen, Bautzen und in den Städten Dresden und Chemnitz galt weiterhin die Stufe drei.

Ein Sprecher sagte auf dapd-Anfrage, am Wochenende würden die Warnstufen drei und vier voraussichtlich für weitere Gebiete ausgegeben. „Der Niederschlag in den vergangenen Tagen hat nicht ausgereicht, um die Gefahr zu reduzieren“, erläuterte er. Die Schauer seien häufig lokal begrenzt oder zu kurz gewesen. „Viel Regen ist nicht auf den Waldboden gedrungen“, sagte er.

Mithilfe eines Waldbrandüberwachungssystems werden nach Angaben des Staatsbetriebs besonders gefährdete Gebiete beobachtet. Auf Türmen sind 17 Kameras installiert, welche die Bilder an vier Überwachungszentren senden.

Ab der zweithöchsten Warnstufe wird empfohlen, die betroffenen Waldgebiete zu meiden. Führt eine Wanderung trotzdem durch den Wald, sollten die Hauptwege laut Sachsenforst nicht verlassen werden. Grillen, Rauchen und offene Feuer seien ohnehin tabu im Wald, hieß es weiter.

dapd