Waldorfschule bekommt Unterstützung

Chemnitz - Die Waldorfschule in der Sandstraße in Chemnitz bekommt großzügige Unterstützung für ihre Erweiterung. Kultusminister Christian Piwarz überreichte der Schule die Fördermittelbescheide über eine Summe von 3,2 Millionen Euro.

Diese Fördersumme stammt aus dem Programm Europäischer Fond für regionale Entwicklung, kurz EFRE.

Die gesamte Investition beläuft sich auf 6,6 Millionen Euro. Dafür wird unter anderem angebaut und ein altes Industriegebäude saniert. Die Kosten, die nicht mit Fördermitteln gedeckt werden können, übernimmt der Trägerverein selbst. Mit dem Förderbescheid wird der Schule eine Unterstützung von 3,2 Millionen Euro zugesagt.
Die Förderungen erhält die Waldorfschule nicht ohne Grund. Die energetische Sanierung des alten Industriegebäudes und die Energieeffizienz des Neubaus waren ausschlaggebend für die europäische Unterstützung.
© Sachsen Fernsehen
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Das Hauptziel der energetischen Sanierung ist die Einsparung von CO2. Mithilfe von Sonnenwärme und einem Erdspeicher wird dann mehr Energie erzeugt, als das Gebäude selbst verbrauchen wird. Die überschüssige Energie kann dann zur Beheizung von den anderen Gebäuden genutzt werden.
Der Ausbau der Schule war ein notwendiger Schritt, die bisherigen Kapazitäten der Waldorfschule Chemnitz sind erreicht.
Schon im Jahr 2018 wurde mit der Brachensanierung begonnen. Auf dieser Fläche entsteht ein neuer Sportplatz. Dieser soll bis Herbst dieses Jahres fertig werden. Noch in diesem Jahr soll mit der Sanierung der alten Industriehalle begonnen werden. Die Fertigstellung der Neugestaltung ist auf den Sommer 2020 angesetzt. Bis dann letztendlich auch der Neubau steht, wird es voraussichtlich bis 2022 dauern.
Doch die Waldorfschule Chemnitz hat noch mehr vor. Sie haben dem Stadtrat ein Konzept zur Nachnutzung der nahe gelegenen Bornaer Grundschule vorgelegt. An diesem Mittwoch wird in der Stadtratssitzung darüber entschieden, ob diesen Entwurf umsetzten können.