Waldschlößchenbrücke: Droht Verkehrschaos auf Fetscherstraße?

Rund 48.000 Fahrzeuge werden künftig täglich die Waldschlößchenbrücke überqueren. Was das unter anderem für die Fetscherstraße bedeutet, wurde am Montag beim Wirtschaftsstammtisch der Landeshauptstadt Dresden diskutiert. +++

Rund 48.000 Fahrzeuge pro Tag werden hier einmal die Elbe überqueren – so zumindest lauten die aktuellen Prognosen für die Nutzung der Waldschlößchenbrücke nach ihrer Fertigstellung. Eine große Entlastung für viele Hauptverkehrsadern Dresdens – doch so mancher befürchtet nur eine Verschiebung des Problems. 

Christian Krentel-Serement, Geschäftsführer des Staatsschauspiels Dresden, war Teilnehmer des Wirtschaftsstammtischs. Er blickt fragend in die Zukunft.

O-Ton im Video mit Christian Krentel-Serement (Geschäftsführer Staatsschauspiel Dresden)
 
Baubürgermeister Jörn Marx zeigte sich bei der Vorstellung des Dresdner Verkehrsentwicklungsplanes 2025 am Montagabend diesbezüglich etwas optimistischer.

O-Ton mit Jörn Marx (CDU) (Baubürgermeister)

Dennoch drohen auf der Fetscherstraße Staus, Lärm und Verkehrschaos, denn der Ausbau der maroden Trasse soll erst Anfang 2012 beginnen. Mit Fertigstellung der Waldschlößchenbrücke, würden zwischen Fiedler Straße und Blasewitzer Straße dann Zehntausende Fahrzeuge über eine Baustelle rollen.

Der größte Bauabschnitt jedoch kann aus finanziellen Gründen erst 2015 erfolgen – dann soll Fetscherstraßen zwischen Blasewitzer Straße und Cormeniusplatz verbreitert und erneuert werden. Ein Problem, das nicht nur Autofahren aufstoßen dürfte.

O-Ton mit Reiner Zieschank (Vorstand DVB)

Die Waldschlößchenbrücke, wird also aller Voraussicht nach auch nach ihrer Eröffnung für Zündstoff sorgen – auch wenn sie dann vielleicht einen anderen Namen trägt.

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