Waldspielplatz Alberpark ohne Pädagogen

Den Waldspielplatz im Albertpark gab es erstmals 1889 wurde er unter der Leitung von Klaus Bräuning erneut aufgebaut. Neu war auch die Betreuung durch Pädagogen. Die wurden nun in einer Nacht-und-Nebelaktion abgezogen. Jetzt werden Proteste aus der Bevölkerung laut.

Kurz vor Weihnachten kam die Nachricht. Die zwei pädagogischen Mitarbeiter des Jugendamtes sollen aus dem Waldspielplatz abgezogen werden. Sofort wurden Vermutungen laut, der beliebte Spielplatz an der Fischhausstraße könnte geschlossen werden und oder in eine freie Trägerschaft übergehen.

Den Verdacht der Schließung konnte die Stadt kürzlich in einer Erklärung entkräften. Der Waldspielplatz bleibt weiterhin geöffnet, wenn auch ohne pädagogische Betreuung. Allerdings wurde die andere Befürchtung bestätigt. Der Waldspielplatz befinde sich, so wörtlich, innerhalb des Übertragungsprozesses in freie Trägerschaft. Dagegen wollen die Grünen im Stadtrat nun vorgehen.

Betroffene Eltern haben sich ebenfalls zusammengeschlossen und fordern Aufklärung. Sie befürchten durch eine freie Trägerschaft, dass das bewährte Konzept durch pädagogische Betreuung verloren geht. 

Initiator des Waldspielplatzes Klaus Bräuning ist von der städtischen Maßnahme sichtlich betroffen. Nach neun Jahren Leitungsfunktion half er immer wieder als Ehrenamtlicher im Waldspielplatz aus. Es sei sein Lebenswerk, so der ehemalige Lehrer.

1998 wurde der Waldspielplatz noch um ein Spielgelände speziell für Behinderte ergänzt. U.a. errichtete man neue Holzhäuser und Sanitäreinrichtungen, legte einen Lehrpfad zum Wildgehege an und gründete Sachsens ersten Waldkindergarten .

Nun richtet sich die Aufmerksamkeit auf den Jugendhilfeausschuss. Der findet am 31. Januar statt.

Bei Fragen und Anmerkung:

waldspielplatz@gmx.de

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