Warnstreik bei Chemnitzer Stadtverwaltung

Am Donnerstag haben rund 150 Beschäftigte der Chemnitzer Stadtverwaltung ganztägig die Arbeit niedergelegt.

Damit folgten sie einem Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di.

Einen Tag nach dem die Beschäftigten der CVAG den Chemnitzer Nahverkehr für einen halben Tag lahm legten, traten damit weitere Arbeitsnehmer im öffentlichen Dienst in den Warnstreik. Das Bürgeramt der Stadt Chemnitz blieb deshalb mit seinen Servicestellen komplett geschlossen.

ver.di fordert gemeinsam mit weiteren Gewerkschaften ein Lohnplus von 6 Prozent und stellt sich gegen Einschnitte bei der betrieblichen Rente. Nach bislang zwei gescheiterten Verhandlungsrunden versucht die Arbeitnehmerseite mit einer Vielzahl von Warnstreiks Druck auf die kommunalen Arbeitgeber auszuüben.

Interview: Oliver Greie, ver.di-Landesbezirksleiter Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Die dritte Verhandlungsrunde findet in der kommenden Woche am 28. und 29. April statt. Bis dahin kann es im öffentlichen Dienst zu weiteren Warnstreiks kommen.