Warnstreik beim Regionalverkehr in Sachsen

Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Personennahverkehr Sachsen sind in der dritten Verhandlungsrunde gescheitert. Nun steht ein Warnstreik bevor. Betroffen davon wäre auch der Regionalverkehr Dresden.+++

Mitteilung von ver.di:

In der dritten Tarifverhandlung mit der Arbeitgebervereinigung öffentlicher Nahverkehrsunternehmen e.V. Hannover für einen Vergütungstarifvertrag der Regional- und Stadtverkehrsbetriebe haben die Arbeitgeber das Scheitern billigend in Kauf genommen.

Folgende schon reduzierte Forderung wurde von ver.di in der dritten Verhandlungsrunde eingebracht:

ab dem 01.09.2012 einen Sockelbetrag von 120,- €/Monat + 2,5 % lineare Steigerung ab dem 01.05.2013 eine weitere lineare Steigerung von 2,5 %gleiche Erhöhung für AuszubildendeLaufzeit vom 01.09.2012 – 28.02.2014 ( 18 Monate)

Dem stand das letztes offizielle Angebot der Arbeitgeber gegenüber:

Für die Monate September bis Dezember 2012 eine Einmalzahlung von 200,- €Ab dem 1.1.2013 50,- € SockelbetragAb dem 1.1.2014 1,5 %Ab dem 1.9.2014 2,0 %Laufzeit bis zum 28.02.2015      ( 30 Monate)

In dem Sondierungsgesprächen zwischen ver.di und dem Arbeitgeberverband sind wir uns nähergekommen, aber die Arbeitgeber haben wegen 5,- € Sockel und zwei Monate Laufzeit das Scheitern in Kauf genommen.

Wir werden in den nächsten Wochen unsere Mitglieder in den Unternehmen zum Warnstreik auffordern.

Betroffen ist der Regionalverkehr in Sachsen mit folgenden Unternehmen:

Oberelbische Verkehrs GmbH Pirna-Sebnitz
Regiobus GmbH Mittweida
Autobus GmbH Sachsen
Verkehrsbetriebe Kreis Freiberg GmbH
Verkehrsgesellschaft Görlitz mbH
Nahverkehrsgesellschaft Görlitz
Regionalverkehr Erzgebirge GmbH (RVE)
Verkehrsgesellschaft Döbeln mbH
Regionalverkehr Dresden
Göltzschtal Verkehr GmbH
Verkehrsgesellschaft Schwarze Elster Hoyerswerda
Niederschlesische Verkehrsgesellschaft mbH
Regiobus Oberlausitz
Verkehrsgesellschaft Meißen mbH
Personennahverkehrs GmbH Riesa
Dresdner Verkehrs- und Service GmbH
Regionalverkehrsbetriebe Westsachsen GmbH   

Quelle: ver.di
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