Warnstreik der AWO-Beschäftigten in Dresden

Sie sind sozial engagiert. Egal ob in Beratungsstellen, Kindereinrichtungen oder in der Altenpflege. Gemeint sind die Beschäftigten der Arbeiterwohlfahrt Sachsen. Jetzt reicht es ihnen. Sie fordern mehr Geld und dafür sind sie heute morgen in Dresden in einen Warnstreik getreten.

Seit den frühen Morgenstunden hatten sich rund 300 AWO-Beschäftigte auf der Georg-Palitzsch-Straße in Dresden versammelt. Zum Warnstreik vor die Geschäftsstelle des AWO-Landesverbandes waren nicht nur die Dresdner Kollegen gekommen, sondern Beschäftigte aus ganz Sachsen. Unter ihnen auch ver.di-Verhandlungsführer Jürgen Wörner. Er sagte, die Dienstleistungsgesellschaft sei in den bisherigen Tarifverhandlungen weit auf die AWO zugegangen.
 
Der Tarifkonflikt zwischen dem Arbeitgeberverband und ver.di hält seit über einem Jahr an. Die Arbeitgeberseite billigte den Beschäftigten bisher nur 50 Euro mehr im Monat zu.

Seit den Mittagsstunden verhandelt der Arbeitgeberverband über die Tarifforderung von ver.di. Sollte keine Einigung erzielt werden, dann überlegt ver.di eine Urabstimmung durchzuführen und Streiks zu erzwingen.

Am Nachmittag wurden die Verhandlungen über die Tarifforderung von ver.di abgebrochen und auf Mittwoch früh verschoben.

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