Warnstreiks im Öffentlichen Dienst

Dresden - Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes erhöhen die Angestellten in Sachsen den Druck. Nächste Woche gehen Lehrer und andere Bedienstete des Landes in den Ausstand.

Die Gewerkschaften GEW und ver.di rufen nächste Woche zu Warnstreiks der Landesbeschäftigten in Sachsen auf. Nachdem die zweite Verhandlungsrunde am Donnerstag in Potsdam ohne Einigung zu Ende ging, soll ab Dienstag an drei Tagen in verschiedenen Regionen Sachsen gestreikt werden. Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro. Laut der Landesvorsitzende der GEW Sachsen, Uschi Kruse, hätten die Arbeitgeber der Länder auch in dieser Runde kein annehmbares Angebot vorgelegt.

Diese Streikaktionen sind nächste Woche in Sachsen geplant:

• Am Dienstag beginnt der Warnstreik in der Region Leipzig. Ab 11 Uhr findet eine Streikkundgebung auf dem Richard-Wagner-Platz statt.

• Am Mittwoch, sind Chemnitz und Zwickau vom Streik betroffen. Ab 11 Uhr findet dazu eine Streikkundgebung auf dem Johannisplatz in Chemnitz statt.

• Am Donnerstag erreicht der Streik die Regionen Dresden und Bautzen mit ganztägigen Arbeitsniederlegung der Landesbeschäftigten. Ab 11 Uhr findet dazu eine Streikkundgebung vor dem
Finanzministerium in Dresden statt.