Warnung vor dem Betreten der Eisflächen auf Flüssen und Stauseen

Wer über die Feiertage Eislaufen möchte, sollte sich für eine der sächsischen Eislaufbahnen entscheiden. Das Betreten von zugefrorenen Gewässern im Freistaat – Flüssen wie Stauseen – ist extrem gefährlich

Gerade durch die zurzeit höheren Temperaturen ist das Eis, das sich vielerorts gebildet hat, nicht tragfähig.   Aber auch wenn der Frost Sachsen wieder fest im Griff hat, sollten diese Gewässer unbedingt gemieden werden.

Viele Flüsse üben im Winter besonders auf Kinder eine große Anziehungskraft aus. Aber ihre Eisdecke ist fast immer unterschiedlich stark und instabil. Strömungen sorgen, auch wenn sie nicht zu sehen sind, selbst an kleineren Flussläufen dafür, dass sich keine durchgehend dicke Eisfläche bildet. Deshalb sollte das Eis auf fließenden Gewässern nie betreten werden.  

Stauseen und Wasserspeicher werden fast immer bewirtschaftet, wodurch ihr Wasserspiegel schwankt. Das macht die Eisdecke, die sich dennoch bilden kann, sehr brüchig. Lebensgefährliche Hohlräume können entstehen. Zudem sorgen Eisfreihalteanlagen an vielen Staumauern dafür, dass an den Bauwerken das Wasser erst gar nicht gefrieren kann. Damit ist auf diesen Stauseen keine geschlossene Eisdecke vorhanden.  

Vor allem Eltern sollten ihre Kinder vor dem Betreten der Eisflächen warnen.

Quelle: Landestalsperrenverwaltung Sachsen

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