Wartungsarbeiten bei der Sächsischen Dampfschiffahrt

In der Laubegaster Schiffswerft wird zur Zeit, trotz der eisigen Temperaturen, fleißig geschraubt, gehämmert und geschweißt – Denn die „Weiße Flotte“ ist zu Besuch. Wie jedes Jahr lässt die Sächsische Dampfschiffahrt ihre Raddampfer und Motorschiffe warten und technisch überprüfen.

  Die Werft in Laubegast hat momentan viel zu tun. Die Raddampfer liegen nämlich derzeit auf dem Trockenen. Jedes Jahr werden von Ende Oktober bis Ende März an den Schiffen der Sächsischen Dampfschiffahrt Wartungsarbeiten durchgeführt.

  An den Raddampfern werden unter anderem die Bestuhlungen ausgetauscht und die Ruderanlagen überprüft. Denn wie das Auto, muss auch ein Schiff zum TÜV.

  An dem Salonschiff „Gräfin Cosel“ muss dieses Jahr viel gemacht werden. So wird unter anderem die komplette Verglasung erneuert. Aber auch die Anlagentechnik im Schiff wird überprüft.

  Die 75 Meter lange „Gräfin“ ist bei einer ihrer Fahrten auf der Elbe mit dem Grund in Berührung gekommen. Deshalb sind am Rumpf Schäden. Die werden jetzt behoben. Die Kosten für die Wartungsarbeiten bei dem Salonschiff liegen bei etwa 85.000 Euro.

 Die „Cosel“ sticht Ende nächster Woche wieder „in See“. Dann kommt der Personendampfer Krippen im Austausch in die Werft. Bei anderen Dampfern sind die Arbeiten schon abgeschlossen.

  Bis Ende März kehrt die gesamte „Weiße Flotte“ wieder an ihren Liegeplatz am Terrassenufer zurück. Wegen dem Eisgang auf der Elbe ist derzeit der Schiffsverkehr gesperrt. Die Schifffahrten fallen daher am Wochenende aus.

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Mehr dazu erfahren Sie in der Drehscheibe Dresden, stündlich ab 18 Uhr auf DRESDEN FERNSEHEN.