Was bringt die Umweltzone wirklich?

Leipzig – Die Umweltzone in Leipzig umfasst etwa 62 Prozent des Stadtgebietes. Wer mit seinem Auto in sie hinein fahren möchte, braucht eine grüne Umweltplakette an der Frontscheibe. Die Plakette bedeutet: das Fahrzeug hat einen geringen Schadstoffausstoß.

Umweltbürgermeister Rosenthal beruft sich auf Ergebnisse von Messungen an verschiedenen Orten in der Messestadt. Sie wurden in Gemeinschaftsarbeit zwischen dem Leibnitzinstitut für Troposphärenforschung und dem Landesumweltamt durchgeführt. Die Messungen begannen bereits vor der Einführung der Umweltzone.

Die krebserregenden Rußpartikel reduzierten sich seit 2011 um 60 Prozent. Die ultrafeinen Partikel konnten sogar um 70 Prozent reduziert werden. Das Gesundheitsrisiko der Leipziger hat sich damit reduziert. Die Ergebnisse der Messungen stellten die Forscher gemeinsam mit dem Umweltbürgermeister am Donnerstag vor.

Die Leipziger Umweltzone wird Bestand haben. Neue Verkehrskonzepte und zum Beispiel die Elektromobilität können die Schadstoffe weiter reduzieren. Auch die Leipziger selbst können daran mit wirken, in dem sie häufiger öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder auf das Fahrrad steigen.