Was drin ist muss auch draufstehen!

Sachsens Verbraucherschutzministerin Christine Clauß fordert eine stärkere Anwendung von Sanktionen gegenüber schwarzen Schafen. +++

»Bei Lebensmitteln bleibe ich dabei: was drin ist, muss drauf stehen, und was drauf steht muss drin sein. Wenn Pferdefleisch verarbeitet wird, muss der Verbraucher das auch wissen. Umso wichtiger ist eine europaweite Nachverfolgbarkeit vom Grashalm bis zum Schnitzel.
Die verpflichtende Herkunftsangabe hätte in diesem Fall nichts gebracht, da es einigen schwarzen Schafen der Branche darum ging, bereits die Zusammensetzung der Produkte zu verschleiern.

Sachsen wird sich auch weiterhin für einen starken Verbraucherschutz einsetzen, um solchen kriminellen Handlungen Einhalt zu gebieten. Es bringt aber auch nichts, bei jedem Fehlverhalten von einzelnen Unternehmen sofort nach neuen Regelungen zu rufen. Die Nahrungsindustrie muss wissen: Vertrauen beim Kunden wird nur durch Transparenz und Verlässlichkeit zu gewinnen sein«, betonte Verbraucherschutzministerin Christine Clauß. Unerlässlich für eine funktionierende Lebensmittelkontrolle sei aber auch, dass die vorhandenen Sanktionsmöglichkeiten ausgeschöpft bzw. verschärft werden. Sanktionen sollen wirksam, angemessen und abschreckend sein, so Clauß.

Gefordert bei der Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit sind aber nicht nur die zuständigen Behörden. Verantwortlich für die Sicherheit und Qualität der von ihnen stammenden Erzeugnisse sind vorrangig zunächst einmal die Lebensmittelunternehmer selbst. Clauß forderte die sächsischen Lebensmittelbetriebe auf, ihre Eigenkontrollen und hier ganz besonders auch die Wareneingangskontrollen im Hinblick auf Täuschung und Irreführung zu verstärken. Zudem gelte es, den heute von Bund und Ländern beschlossenen Nationalen Aktionsplan umgehend umzusetzen.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

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