Was ist dran am Vorwurf der „Lügenpresse“?

Journalisten – unter anderem von MDR, Sächsischer Zeitung und Dresdner Neuste Nachrichten –  stellen sich kritischen Fragen der Dresdner Bevölkerung. +++ Am Mittwoch, 28.01.2015, 19 Uhr, Centrum Theater, Dresden. Der Eintritt ist frei. +++

Unter dem Titel „Was ist dran am Vorwurf der Lügenpresse?“ stellen sich Medienvertreter an diesem Mittwoch kritischen Fragenaus der Dresdner Bevölkerung. Es soll diskutiert werden, ob die Medien wirklich nicht über die Sorgen des Normalbürgers berichten, ob Pegida unsachlich dargestellt wurde und welche Kräfte hinter den Schlagzeilen und Fernsehberichten stehen. Die Veranstaltung des Instituts für Kommunikationswissenschaft (IfK) der TU Dresden beginnt um 19 Uhr im Centrum Theater in der Trompeterstraße 5 (in der Centrum-Galerie). Der Eintritt ist frei.

Auf dem Podiumwerden Platz nehmen Dirk Birgel von den Dresdner Neuesten Nachrichten, Uwe Vetterickvon der Sächsischen Zeitung, Sandro Viroli vom MDR-Sachsen und der Vorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes Michael Konken. Die TU-Professoren Lutz Hagen und Wolfgang Donsbach vom IfK werden in das Thema einführen.

Wolfgang Donsbach hat in einem Interview mit DRESDEN FERNSEHEN bereits zum Thema „Lügenpresse“ Stellung bezogen. Das Interview sehen Sie hier im Video.

„Lügenpresse“ wurde zum Unwort des Jahres gewählt. Auf den Montags-Demonstrationen der Pegida schallte das Wort den Reportern entgegen. Das IfK will mit der Veranstaltung eine Brücke zwischen Medien und Bevölkerung bauen und erwartet eine lebhafte, aber sachliche Diskussion. Sie soll klären, ob an den Behauptungen etwas daran ist, dass die Medien gerade bei den jetzt diskutierten Themen wie Zuwanderung, Asyl oder Islam an der Wirklichkeit vorbei berichten und sie die Wirklichkeit der einfachen Menschen links liegenlassen. Die Veranstaltung wird unterstützt vom Förderverein des IfK.
Quelle: Technische Universität Dresden, Institut für Kommunikationswissenschaften