Was machen die Leipziger am Brückentag in Ihrer Brückenstadt?

Leipzig ist eine wahre Brücken-Stadt. 457 Brücken existieren hier derzeit – mehr sogar als in Venedig.

Besonders ein Leipziger Stadtteil ist im wahrsten Sinne des Wortes mit Brücken verbunden: Schleußig – eine Insel mitten in der Stadt. Aber was machen Brückenliebhaber wie die Schleußiger denn an einem Brückentag wie heute? Wir haben uns für Sie auf den Weg gemacht, um das heraus zu finden.

Wer nach Schleußig will, muss über eine Brücke gehen oder fahren, ob er will oder nicht. Denn Schleußig ist der einzige Stadtteil Leipzigs, der von Wasser umringt und nur über Brücken und Stege zu erreichen ist.

Eine Gegend, in der man schön wohnen und gut entspannen kann. Egal ob an der Klinger-Brücke oder der Ernst-Mey-Brücke. „Überbrücken“ scheint den Schleußigern also zu liegen. Ist deshalb heute kaum jemand auf den Straßen anzutreffen?

Der Freitag zwischen Christi-Himmelfahrt und dem Wochenende ist ein klassicher „Brückentag“. Also ein Arbeitstag, der zwischen einem Feiertag und einem arbeitsfreien Tag liegt. Eine bequeme Lösung, um sich ein verlängertes Wochenende zu gönnen. Oder?

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Aber wo sind all die Schleußiger hin? Haben Sie sich in ihren Wohnungen versteckt? Oder für heute etwa alle Brücken hinter sich abgebrochen? Was macht man denn am besten an einem Brückentag?

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Recht hat er. Hunderte sind es sogar. Viel zu viele, um sie an einem Brückentag zu überschreiten. Die nächste Chance auf ein verlängertes Wochenende bietet sich allerdings erst wieder im November – mit zwei Urlaubstagen wird Dank des Buß- und Bettags aus einem Wochenende ein 5-Tage-Kurzurlaub. Auch wenn das nicht für alle Leipziger Brücken reicht, einen ausführlichen Insel-Spaziergang durch Schleußig sollten Sie da aber allemal schaffen.

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