Was tun, wenn die Schuldenfalle droht?

Immer mehr Menschen leben in Deutschland über ihre Verhältnisse.

„Nicht selten werden bereits in der Jugend die Weichen für eine spätere Überschuldung gestellt. Junge Menschen sind offen für Trends und in ihren Entscheidungen leicht zu beeinflussen.“, sagte Jugendministerin Helma Orosz. Wer mit eigenem Geld nicht mithalten kann, dem werde es leicht gemacht, die Teilnahme an der angepriesenen Konsumwelt mit Krediten zu finanzieren, womit sich jeder eine große Last aufbürdet.
Vor diesem Hintergrund will die Staatsregierung, junge Menschen für den Umgang mit dem eigenen Geld sensibilisieren und auf bestehende Hilfsangebote, wie beispielsweise Schuldnerberatungsstellen, aufmerksam machen.
Das sächsische Sozialministerium hat daher einen Flyer erstellt, in dem Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein „Rettungsweg aus der Schuldenfalle“ aufgezeigt werden soll.
Ein Schwerpunkt dieses Flyers liegt auf dem richtigen – also kostensparenden Umgang – mit dem Handy. Der sorglose Umgang mit dem Mobiltelefon ist oft eine entscheidende Ursache für die schleichende Überschuldung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
„Prävention muss möglichst frühzeitig ansetzen. Das Verteilen des Flyers soll dazu beitragen, der zunehmenden Überschuldung von Jugendlichen entgegenzuwirken. Sie dürfen sich nicht bereits beim Start in das Erwachsenenleben wichtige Chancen verbauen“, betonte Jugendministerin Helma Orosz.
Die Schuldnerquote beträgt in Deutschland 10,7 Prozent. Die niedrigsten Schuldnerquoten weisen – wie auch schon im Vorjahr – die Bundesländer Bayern mit 7,7, Baden-Württemberg mit 8,1 und Sachsen mit 9,8 Prozent auf.

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