Was wird auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz gebaut?

Leipzig- Den Bau einer Markthalle auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Neben anderen Themen ist das der Masterplan zum Umbau der freien Fläche, der heute von Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau und dem Leiter des Stadtplanungsamtes Jochem Lunebach vorgestellt wurde.

Gerade für eine Stadt wie Leipzig ist es laut Dorothee Dubrau wichtig Plätze zu schaffen, auf denen sich die Bürger aufhalten können.
Alle Lücken werden bebaut, so Dubrau. Jede Fläche die mit einem Haus bestellt werden kann werde bebaut. Es werden immer mehr Menschen, die in der Innenstadt wohnen und arbeiten. Der Raum werde also kleiner und die Menschen werden mehr. Man müsse deshalb bei einer so großen Baumaßnahme wie dieser die Lebensqualität im öffentlichen Raum sichern. Deshalb seien die Beschlüsse, den Leuschner-Platz zu erhalten, sehr wichtig für die Zukunft der Stadt.

Doch wie stellen sich eigentlich die Leipziger eine Umgestaltung des Wilhelm-Leuschner-Platzes vor?

Die meisten Bürger wollen einen grüneren Leuschner-Platz mit Sitzmöglichkeiten, wie beispielsweise Parkbänken. Manche sind auch von der Idee einer Markthalle nicht abgeneigt. Dorothee Dubrau ist sich sicher, dass der Platz grün und vielseitig gestaltet wird.

Es müsse erst einmal gesichert werden, dass gebaut werden dürfe und die Fläche frei bleibe, so Dubrau. In der zweiten Phase werde dann, wenn das Geld zur Verfügung stehe, mit einem internationlaen Wettbewerb und Bürgerbeteiligung diskutiert, wie der Platz zukünftig aussehen könnte. Die Stadt gehe von einer multifunktionalen Nutzung aus. Das heißt, dass dort sowohl Veranstaltungen und Märkte stattfinden können, der Platz aber auch eine hohen Aufenthaltsqualität besitze mit Bänken und Spielbereichen und da werde es natürlich auch eine Menge grün geben.

Laut Dorothee Dubrau könnte ein Bau ab ca. 2020 realisiert werden. Vorher jedoch wird im Stadtentwicklungsausschuss über den Masterplan entschieden.