Wasserball-Damenteam lässt Punkte im Norden

Sowohl in Hannover als auch in Hamburg können die SCC-Nixen nicht punkten und laufen ihrem ersten Auswärtserfolg auch in der nunmehr dritten Bundesligaspielzeit hinterher.

Die mit hohen Ambitionen gestarteten Wasseball-Damen um Trainer Frank Schindler wurden gleich zu Beginn der Saison auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Außer der Erkenntnis, dass die Mannschaft ihr wahres Potential in der Fremde nach wie vor nicht abrufen kann, sprang bei der Auswärtsreise in den Norden der Republik nichts Zählbares heraus. In Hannover unterlag das Chemnitzer Team deutlich mit 8:14. Dabei offenbarte seine Mannschaft vor Allem in der Defensive deutliche Schwächen. Hannovers Centerspielerinnen konnten oft nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden. Die Folge waren 18 Hinausstellungen für Chemnitz, denen lediglich 9 persönliche Fehler der Gastgeber gegenüberstanden. Da der Schindlertruppe auch im Angriff die nötige Durchschlagskraft fehlte, gelang es zu keiner Phase des Spiels die Niedersachsen zu gefährden.
Enttäuscht vom Vortag wollte man tags darauf in Hamburg sein wahres Gesicht zeigen. Ein Unterfangen das zunächst auch aufzugehen schien. Chemnitz dominierte die Partie. Stand in der Verteidigung sicherer und erarbeitete sich beste Chancen. Einzig in der Chancenverwertung schluderten die Schindler-Schützlinge, und versäumten es einmal mehr den Sack rechtzeitig zuzubinden. Schließlich kam es wie es kommen musste. Die jungen Sächsinnen verloren ihre Nerven und den Faden des Spiels. Hamburg drehte einen 3:6 Rückstand innerhalb von 8 Minuten in eine 9:6 Führung. Ein letztes Aufbäumen der Gäste kam zu spät. Chemnitz verlor gegen den direkten Tabellenkontrahenten mit 9:10.

SC Chemnitz – Hannoverscher SV 8:14 (2:4/3:4/2:4/1:2) 
SC Chemnitz – ETV Hamburg 9:10 (1:0/3:3/2:2/3:5)

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