Wasserballer trotz neuem Trainer sieglos

Chemnitz – Am Wochenende standen für die Wasserball-Herren des SC Chemnitz von 1892 zwei schwere Heimspiele an.

Dabei stand mit Lars Brand ein neuer Trainer am Beckenrand, einen schwierigeren Einstand zu Hause hätte sich Brand allerdings kaum aussuchen können.  Zum Einen war am Samstag mit Stepp Prag ein Gegner zu Gast gegen den es für die Chemnitzer noch nie etwas zu holen gab, zum Anderen fehlten wichtige Nachwuchsspieler. Und so kam es wie es kommen musste, nach kurzer Gegenwehr im ersten Viertel, konnten die Chemnitzer Wasserballer der Dominanz der Prager nicht standhalten – am Ende der Partie hieß es 3:16.

Am Sonntag dann ein ganz neues Bild der Mannschaft, in nahezu Bestbesetzung konnte Brand seine Mannschaft in die Partie gegen die SG Schöneberg Berlin schicken. Trotz der mannschaftlichen Verstärkung begannen die Brand-Schützlinge sichtlich nervös und so lagen die Hausherren nach Ende des ersten Viertels mit 1:5 zurück.

Doch dann steigerte sich die Mannschaft, besonders durch Tore von Sebastian Warncke käpften sich die Chemnitzer Wasserballer zurück. In dieser Phase war auch Torhüter Stöckmann ein sicherer Rückhalt. Zwischenzeitlich glichen die Chemnitzer sogar auf ein 7:7 aus, für die große Überraschung reichte es dennoch nicht und so hieß es nach zahlreichen vergebenen Chancen der Hausherren 8:9 für die Gäste aus Berlin.

Der nicht unzufriedene Trainer musste eingestehen, dass die junge Mannschaft erst am Anfang einer Entwicklung steht.