Wasserleiche im Cospudener See

Bei dem Toten soll es sich laut Medienberichten um den mit internationalem Haftbefehl gesuchten Hermann H. handeln. Er stand unter dringendem Tatverdacht, den Pferdehofbesitzer Rocco J. am 3. Dezember mit drei Schüssen getötet zu haben.

Nachdem am Samstagnachmittag eine Leiche aus dem Cospudener See geborgen wurde, warten Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei noch auf das Ergebnis der Obduktion. Bei dem Toten soll es sich laut Medienberichten um den mit internationalem Haftbefehl gesuchten Österreicher Hermann H. handeln.

Die Markkleeberger Feuerwehr hatte den Leichnam am Samstagnachmittag aus dem Cospudener See südlich von Leipzig geborgen. Der Tote war zuvor von einem Ruderer in der Nähe des Hafens entdeckt worden. Ungefähr eine Stunde benötigten die Rettungskräfte, um den leblosen Körper mit Hilfe von Schlauchbooten zu bergen.

Bislang steht die Identität des Toten zwar noch nicht fest, dennoch soll es sich nach übereinstimmenden Medieninformationen um den mutmaßlichen Pferdehof Mörder Hermann H. handeln.

Dieser steht unter dringendem Tatverdacht den Pferdehofbesitzer Rocco J. am 3 .Dezember mit drei Schüssen getötet zu haben. Nach der Tat hinterlegte er bei der Staatsanwaltschaft einen Umschlag mit mehreren Dokumenten, die ihn selbst belasteten. Darunter auch Gerichtsakten zu einem Erbschaftsstreit, der als mögliches Tatmotiv gilt.

Wenig später wurde auch der Fluchtwagen des Österreichers in der Meusdorfer Straße in Leipzig Connewitz gefunden.

Bereits Mitte Dezember vergangenen Jahres hatten die Ermittler eine Suche auf dem Cospudener See durchgeführt, aber erfolglos abgebrochen. Damals war nur ein herrenloses Portemonnaie gefunden worden.