Bürgerdialog geht in dritte Runde

Chemnitz- Die Reihe der Bürgerdialoge „Im Gespräch bleiben“ geht am 27. November 2018 in die dritte Runde.

Diesmal sind die Chemnitzerinnen und Chemnitzer eingeladen, bei einem Publikumsgespräch zum Thema Rechtsextremismus in ihrer Stadt zu diskutieren. Die Veranstaltung findet von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr in der Aula des Beruflichen Schulzentrums für Technik II („Handwerkerschule“), Schloßstraße 3, 09111 Chemnitz statt.

Gesprächspartner für das Thema sind: Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, die Geschäftsführerin des Kulturbüros Sachsen, Grit Hanneforth, der Präsident des Sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz, Gordian Meyer-Plath, Jens Eumann, Reporter der Freien Presse Chemnitz, und Maik Mainda, Abteilungsleiter beim Landeskriminalamt Sachsen. Außerdem sind unter anderem die stellvertretende Geschäftsführerin des Landespräventionsrates, Anja Herold-Beckmann, und die Koordinatorin des Lokalen Aktionsplanes gegen Rechtsextremismus, Ines Vorsatz, anwesend.

Moderiert wird die Diskussion von Cornelius Pollmer, Journalist und Autor (Süddeutsche Zeitung).

Organisatorische Hinweise:

Die Veranstaltung ist in erster Linie für Chemnitzerinnen und Chemnitzer vorgesehen. Der Einlass beginnt um 17 Uhr, es wird Einlasskontrollen geben. Der Eingang zur Schule ist von der Schloßstraße aus möglich. Parkplätze stehen in ausreichender Zahl im vorderen Bereich des Hartmannplatzes zur Verfügung.

Zum Hintergrund:

Die Reihe „Im Gespräch bleiben“ ist Teil des von Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig Ende September vorgestellten Sieben-Punkte-Plans. Bisher fanden zwei Veranstaltungen in der Reihe statt: Im September ein Bürgerdialog zum Thema Sicherheit. Im Ergebnis dieser Veranstaltung hat sich beispielsweise der Bürgerbeirat Sicherheit konstituiert, in dem Bürgerinnen und Bürger das Thema mit der Verwaltung beraten und aus ihrem Alltag berichten, Hinweise geben und Themen erörtern.

Im Oktober gab es einen Bürgerdialog dazu, welche Zukunftsfragen für die Chemnitzerinnen und Chemnitzer wichtig sind. Themen waren z.B. Mobilität, Wohnen, aber auch Bürgerbeteiligung und Dialog innerhalb der Stadtgesellschaft. Zudem war ein großer Themenschwerpunkt die Verbindung der Kulturhauptstadtbewerbung mit der Stadtentwicklung. Es wurden die geplanten Interventionsflächen – also solche Flächen, auf denen etwas passieren soll, kann, muss – vorgestellt und mit der Bürgerschaft diskutiert.

Quelle: Pressemitteilung Stadt Chemnitz