Weg mit der Brille dank refraktiver Chirurgie

Augenarzt des Uniklinikums informiert am 2. September Patienten und Interessierte über die so genannte refraktive Chirurgie.

Am Mittwoch, 2. September, lädt die Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus zum vorletzten Patienteninformationsabend dieses Jahres ein. Im Mittelpunkt stehen die Möglichkeiten der so genannten refraktiven Chirurgie. Mit dem Einsatz eines hochmodernen Excimer-Lasers können die Augenärzte Fehlsichtigkeiten mit einem kleinen Eingriff so korrigieren, dass der Patient in der Regel keine Brille mehr tragen muss.

In den USA wird die operative Korrektur der Fehlsichtigkeit als gängige Dienstleistung angeboten – unter anderem in Tageskliniken, die sich in Einkaufszentren niedergelassen haben. Doch zu einer solchen Operation sollte man sich nicht spontan – sozusagen beim Einkauf – entscheiden, rät der Direktor der Uni-Augenklinik, Prof. Lutz Pillunat. Zwar sind die Risiken eines solchen Eingriffs überschaubar, aber es gibt eine Reihe von Einschränkungen, derer man sich bewusst sein sollte. So sind Patienten nach der OP auf Dauer weitaus blendempfindlicher. Das kann besonders Autofahrer auf Nachtfahrten beeinträchtigen. Auch ist die operative Korrektur mittels des Lasers bei einer Kurzsichtigkeit von maximal acht bis zehn Dioptrien möglich. Denn bei dem Eingriff wird mit dem Laserstrahl ein Teil der Hornhaut des Auges abgetragen, die aber nicht zu dünn werden darf. Die Laserbehandlung ist aber nicht die einzige Methode zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit. Abhängig von der Stärke der Fehlsichtigkeit oder dem Alter des Patienten sowie anderen Parametern bietet die refraktive Chirurgie andere Möglichkeiten wie beispielsweise die Implantation einer intraokularen Kontaktlinse oder die Implantation einer künstlichen Linse.

Über Chancen und Risiken der refraktiven Chirurgie informiert Oberarzt Dr. Frederik Raiskup auf dem Patienteninformationsabend am

Mittwoch, dem 2. September 2009, um 18.30 Uhr,
im Hörsaal des Dekanatsgebäudes,
Fiedlerstraße 27, 01307 Dresden.

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