Wege zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen

Unter dem Motto “Wege zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen“ wurden am Montag im Deutschen Hygiene-Museum im Rahmen einer Fachtagung erste Ergebnisse des 5. Berichts zur Lage der Menschen mit Behinderungen in Sachsen vorgestellt. +++

Sozialministerin Christine Clauß betonte die Rolle der Betroffenen auf dem Weg zum barrierefreien Freistaat: „Wir wollen den Weg in die inklusive Gesellschaft mit diesen Menschen gemeinsam gehen. Denn sie fordern zurecht: Nichts über uns ohne uns.“
 
Mit dem 5. Bericht zur Lage der Menschen mit Behinderungen, der voraussichtlich Ende dieses Jahres veröffentlicht wird, soll nicht nur eine Bestandsaufnahme der Lebenswirklichkeit von Menschen mit Behinderungen in Sachsen vorgelegt werden. Vielmehr soll er konkrete Vorschläge enthalten, wie die Teilhabe behinderter Menschen in unserer Gesellschaft weiter verbessert werden kann. Ein wichtiger Maßstab ist dabei die 2009 in Deutschland in Kraft getretene UN-Behindertenrechtskonvention.

Unter anderem am Beispiel des Tagungsorts, des Deutschen Hygiene-Museums Dresden, verdeutlichte die Ministerin, dass sich die Möglichkeiten zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in den letzten Jahren deutlich verbessert haben. Denn ein wichtiges Anliegen des Museums ist es, nicht nur Rollstuhlfahrern den Besuch der Ausstellung zu ermöglichen, sondern sie auch für sinnesbehinderte Menschen und Menschen mit Lernschwierigkeiten zugänglich zu machen.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz