Wegen Minusgraden: ADAC meldet hohes Pannenaufkommen

Dresden - Mit Minustemperaturen im zweistelligen Bereich ist Sachsen in die neue Arbeitswoche gestartet. Eis und Schnee behindern regional den Verkehrsfluss. Die Witterungsbedingungen haben das Pannenaufkommen heute Morgen stark steigen lassen. Von 6 bis 12 Uhr verzeichnete der ADAC knapp 50 Prozent mehr Hilferufe als am Montagmorgen der Vorwoche. Hauptgrund waren leere Batterien und Probleme mit der Fahrzeugelektronik. Spätestens jetzt sollten Fahrzeugführer prüfen, ob ihr Auto winterfit ist.

Tipps des ADAC:

Kühlerfrostschutz
Mindestens -25° Celsius sollten sichergestellt sein - an der Tankstelle oder in der Werkstatt lässt sich das mit einem kleinen Prüfgerät recht einfach kontrollieren. Ist der Kühlwasserstand unter die Minimum-Markierung abgesunken, sollte man die Ursache hierfür in der Werkstatt feststellen lassen!
Frostschutz in der Scheibenwaschanlage
Gute Sicht ist gerade bei frostigem Schmuddelwetter wichtig! Nach dem Auffüllen mit Winter-Scheibenreiniger die Anlage mehrfach betätigen, damit sich die Mischung über Pumpe und Leitungen bis hin zu den Düsen verteilen kann . ADACWintertipp: Nach dem abendlichen Auto-Abstellen Wisch/Waschanlage kurz laufen lassen, um den Straßendreck von der Scheibe zu entfernen. Das Risiko einer verkratzten Frontscheibe nach dem morgendlichen Eiskratzen sinkt.
Autobatterie
Sie führt im Winter die Pannen-Hitliste der ADAC-Straßenwacht unangefochten an! Wenn die Batterie bereits bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt den Anlasser nur noch müde durchdreht, dann sollte sie unbedingt geprüft und, falls nötig, ersetzt werden.

Text: ADAC