Wegen Totschlags vor Gericht

Vor dem Landgericht Chemnitz muss sich seit heute eine junge Frau wegen Totschlags verantworten.

Die 23-jährige soll im März diesen Jahres ihren wenige Wochen alten Sohn erstickt haben. Sie hatte ihm in ihrer Wohnung auf dem Sonnenberg mehrere Minuten lang Mund und Nase zugehalten. Die Tat war aufgedeckt worden, weil die Frau sich selbst der Polizei gestellt hatte. Bis dahin ging man bei dem Säugling von plötzlichem Kindstod aus. Mögliches Motiv: Die zu 100 Prozent sehbehinderte Frau war mit dem Kind überfordert. Das Urteil wird morgen erwartet.