Weihnachtsmärkte: Absage, Kürzungen und viele Fragezeichen

Sachsen - In wenigen Wochen beginnen bei uns in Sachsen wieder die Weihnachtsmärkte. Allerdings nicht überall: In Chemnitz zum Beispiel wurde der Markt für dieses Jahr komplett abgesagt. Auch in Leipzig gibt es in diesem Jahr gravierende Änderungen. Alleine in Dresden läuft fast alles so wie immer. Wir haben für Sie noch einmal die aktuellen Entwicklungen zusammengefasst.

Auf Glühwein, Bratwurst, Pommes und Co müssen die Besucher des Leipziger Weihnachtsmarktes in diesem Jahr verzichten. Wegen der Corona-Pandemie wird es den traditionellen Markt in diesem Jahr nicht in dieser Form geben. Er werde deutlich verkleinert, teilte die Stadt nun mit. Rund um den traditionellen Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz dürfen zwar typisch weihnachtliche Geschenke und Waren ebenso wie Lebkuchen oder Stollen angeboten werden, Glühwein- und Bratwurststände werden jedoch nicht zugelassen.

Unterdessen ist der Weihnachtsmarkt in Chemnitz in diesem Jahr komplett abgesagt worden. Das gab Ordnungsbürgermeister Miko Runkel bei der gestrigen Pressekonferenz der Stadt bekannt. Grund sei die kritische Sieben-Tage-Inzidenz, die bei über 50 liegt.

© Sachsen Fernsehen

Keine andere Entwicklung gibt es dagegen in Dresden. Hier sagte Oberbürgermeister Dirk Hilbert während der Stadtratssitzung am vergangenen Donnerstag, dass man weiterhin um eine Ausrichtung des Striezelmarktes kämpfen werde. Dass bedeute auch eine räumliche Trennung von Gastronomie und anderen Ständen. Der Stadtrat beschloss infolge die Ausweitung der Marktflächen, um die Gefahr größerer Menschenansammlungen zu senken. 

Angesichts rapide steigender Infektionszahlen bleibt ein finales Ja zum Striezelmarkt allerdings weiterhin fraglich. Auch für Leipzig könnte sich die Situation noch einmal ändern, sollten die Corona-Zahlen deutlich steigen. Seitens der Stadt bleibe eine kurzfristige Absage die letzte Option. Entscheidend seien die nächsten Wochen.