Weihnachtsmann als Berufung

Der Begriff des Fachkräftemangels beschäftigt die Agentur für Arbeit schon länger.

Und das auch in einem Berufszweig, der eigentlich nur an einem Tag im Jahr arbeiten muss, dann aber richtig. Die Rede ist vom Weihnachtsmann. Damit dessen Nachwuchs beim Geschenke verteilen keine Fehler macht, wird er in Chemnitz gut geschult. So geschehen auch am Dienstagabend.

Sonderliches geht vor, wenn sich Weihnachtsmänner auf den Fluren der TU Chemnitz herumtreiben und das schon weit vor Weihnachten. Doch wie heißt es so schön, ein Meister, pardon Rauschebart, fällt nicht vom Himmel, er wird erst dazu gemacht. Und die, die sich hier den Rat vom Chemnitzer Oberweihnachtsmann einholen, kommen von der Arbeitsagentur.

Die vermittelt seit 15 Jahren die Rotkittel am Heiligabend an Familien, damit die dort die Kinder beschenken, 4.500 Auftritte wurden dabei gezählt. Doch ganz so einfach ist der Job nicht, das weiß auch der einzig „richtige Weihnachtsmann“.

Interview: Klaus Piorkowski – Der „wahre“ Weihnachtsmann

So ging es also im Hörsaal der TU Chemnitz um das richtige Auftreten, gut, das richtige Outfit dürfte am Einfachsten sein, wie vor Ort bewiesen wurde, aber auch das richtige singen der Weihnachtslieder gehört dazu. Da steht dem Weihnachtsmann dann auch der Weihnachtsengel zur Seite.

Viele hilfreiche Anregungen gab der „Alte“ an seinen Nachwuchs weiter. Doch vor allem eine Sache liegt dem einzig wahren Weihnachtsmann am Herzen.

Interview: Klaus Piorkowski – Der „wahre“ Weihnachtsmann

„Das ist kein Beruf, sondern vielmehr eine Berufung“ so schwört der dienstälteste Weihnachtsmann den Nachwuchs ein. Damit der am 24.Dezember seinen Job gut macht, dem eigentlich einzigen Arbeitstag des Rauschebartes.

++
Mit dem SACHSEN FERNSEHEN Newsletter sind Sie immer informiert über die aktuellen Geschehnisse aus Chemnitz und Umgebung