Weißeritztalbahn ab Samstag wieder unterwegs

Nach der Überflutung der dienstältesten Schmalspurbahn Deutschlands in der letzten Woche musste die Weißeritztalbahn zwei Wochen pausieren. Nach Beseitigung der Hochwasserschäden stehen die historischen Lokomotiven ab Samstag wieder unter Dampf. +++

In den letzten sechs Tagen wurden die Hochwasserschäden an der Schmalspurbahn beseitigt. „Dazu kam auch unser Schwellenwechsler zum Einsatz“, erläutert Mirko Froß, stellvertretender Betriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG). „Seit vergangenem Samstag arbeiteten täglich zehn Personen an der Strecke, die in der kurzen Zeit viel geleistet haben.“ Insbesondere bei der Beseitigung des Schwemmguts und den umfangreichen Aufräumarbeiten erhielt die SDG viel Unterstützung durch Vereinsmitglieder der Interessengemeinschaft Weißeritztalbahn e. V.  „Schließlich wurden durch unser eigenes Personal und mit Hilfe von Fachfirmen aus Bautzen und Dürrröhrsdorf die Gleise gerichtet und gestopft“, so Mirko Froß. Der Gesamtschaden, der durch das Hochwasser entstand, beläuft sich ersten Schätzungen zu Folge auf rund 600.000 Euro.

Die Weißeritztalbahn kann daher ab Samstag wieder planmäßig zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde. Damit finden auch  alle Veranstaltungen, unter anderem Braumeisters Dampfzug am Sonntag wie geplant statt. „Für Wanderer gibt es noch einen Wehmutstropfen: Die Wanderwege im Rabenauer Grund sind noch gesperrt“, sagte Gabriele Clauss, Marketingleiterin des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO). „Aber auch die Wander- und Radwege in der Dippoldiswalder Heide oder in Richtung Tharandt und Höckendorf bieten viele Möglichkeiten, die Schmalspurbahn mit sportlicher Freizeit zu verbinden.“ Eine Radwanderkarte mit zwei Touren erhalten Interessierte beim Zugpersonal.

Der Fahrplan ist auf den Internetseiten der Weißeritztalbahn unter www.weisseritztalbahn.com sowie des Verkehrsverbundes unter www.vvo-online.de veröffentlicht. Informationen gibt es auch telefonisch bei der SDG unter 035207/89290 sowie an der VVO-InfoHotline unter 0351 / 852 65 55.

Quelle: Verkehrsverbund Oberelbe GmbH