Weißeritztalbahn wieder unter Dampf

  Die Weißeritztalbahn fährt wieder. Am Sonnabend wurde die Strecke feierlich eröffnet- mit einem großen Kleinbahnfest. Von Freital bis Dippoldiswalde säumten an allen Stationen viele Bahnfans den Weg.

  Die Weißeritztalbahn unter Dampf. Auf diesen Anblick hatten die Fans der Schmalspurbahn seit der Flut 2002 gewartet. Damals hatte die Weißeritz die Gleise und viele Brücke zerstört- heute nun ist der erste 15 Kilometer lange Abschnitt zwischen Freital Hainsberg und Dippoldiswalde wieder komplett. 

   Für den symbolischen Banddurchschnitt kam viel Politprominenz nach Freital-Hainsberg. Darunter Alt-Ministerpräsident Kurt Biedenkopf und Stanislaw Tillich. 

  Ministerpräsident Tillich kündigte an, dass der Freistaat alle weiteren förderfähigen Kosten für den Wiederaufbau der letzten 11 Kilometer bis nach Kipsdorf übernehme. Also Kosten, was über die die zehn Millionen Fluthilfemittel des Bundes hinausgeht. Die sind bereits in den ersten Streckenabschnitts geflossen. Gesamtkosten für diesen Teil waren 18,7 Millionen Euro.

  Mit großem Jubel wurde die Weißeritztalbahn auch im Rabenauer Grund empfangen. Wegen der Route durch das Naturschutzgebiet gilt die Bahn nicht nur als die älteste Schmalspurbahn Deutschlands sondern auch als eine der schönsten. Die Bauarbeiten machte es aber auch schwierig. Denn als Zufahrt zur Baustelle konnten nur Gleisbett und Wanderwege genutzt werden. Alle Beteiligten sind froh, das dieser Kraftakt gepackt ist. 

  Entlang der Strecke viel Freude über das Schnaufen auf der Schiene. In Malter hängen große Erwartungen an der Kleinbahn. Sie soll wieder mehr Touristen an die Talsperre holen. Die Besucher können hier dann direkt aufs Fahrrad, in den Kremser oder auf das Shuttle-Boot umsteigen. Über die Talsperre geht s dann direkt ins Bad. 

 Jetzt hoffen viele, dass auch der verbleibende Streckenabschnitt noch realisiert wird. Vorerst fährt die Weißeritztalbahn wieder planmäßig zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde. Und auch daran hatten zwischenzeitlich viele nicht mehr geglaubt.

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