Weitere Hotspots der Afrikanischen Schweinepest in Sachsen

Sachsen - Die Afrikanische Schweinepest verbreitet sich weiter in Sachsen. In der Region um Meißen sind nun weitere Gebiete Sperrzonen.

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Ein erneuter Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest hat den Freistaat dazu veranlasst das Kerngebiet zur Bekämpfung der Krankheit zu erweitern. Betroffen sind Teile der Gemeinden Ebersbach, Lampertswalde, Radeburg, Schönfeld und Thiendorf im Landkreis Meißen, sowie die Gemeinde Laußnitz im Landkreis Bautzen. Im Kerngebiet ist die Jagd auf jegliches Wild untersagt. Auch das Betreten des Waldes und der offenen Landschaft im Rahmen von Freizeitaktivitäten, wie Wandern oder Pilze sammeln, ist im Kerngebiet nicht möglich. Die Nutzung der land- und forstwirtschaftlichen Flächen ist eingeschränkt. Eine genaue kartografische Darstellung des

Gebiets kann in einer interaktiven Karte betrachtet werden.

Seit September 2020 verbreitet sich die Afrikanische Schweinepest in Deutschland und ist seit Oktober desselben Jahres auch in Sachsen angekommen. Die Virusinfektion wird entweder direkt von Tier zu Tier weitergegeben oder kann indirekt über kontaminierte Gegenstände übertragen werden. Sie betrifft ausschließlich Schweine und ist für den Menschen ungefährlich. Für die Tiere verläuft die Krankheit fast immer tödlich. Möglichkeiten zur Heilung oder Vorbeugung gibt es nicht.