Weitere Masernfälle an Waldorfschule

Callenberg/Chemnitz – An der Waldorfschule in Chemnitz sind weitere Masernfälle bekannt geworden.

 

Am 3. Mai 2017 wurden Ermittlungen, Untersuchungen und Maßnahmen eingeleitet, die aktuell sieben bestätigten Masernerkrankungen festgestellt haben.

Von der Erkrankung sind die Bewohner eines Vier-Seiten-Hofes in Callenberg, die gleichzeitig Schüler der Waldorfschule in Chemnitz sind, sowie ein Lehrer der Waldorfschule.

Für einen Teil der Schülerinnen und Schüler der Waldorfschulen an den Standorten Auerswalder Straße und Sandstraße in Chemnitz herrscht bereits seit dem 3. Mai Besuchsverbot für die jeweils betroffenen Klassenstufen.

Mit den weiteren Erkrankungsfällen wird das Besuchsverbot nun auf alle Klassenstufen ausgedehnt. Das Besuchsverbot gilt für alle möglicherweise gefährdeten Schüler der Waldorfschule. Die Eltern wurden in Elternbriefen über die aktuelle Situation informiert und klären ab, inwieweit jedes einzelne Kind gefährdet und damit vom Besuchsverbot betroffen ist. Die Eltern stehen mit dem Gesundheitsamt in enger Verbindung.

Wer ist nicht gefährdet und damit vor einer Ansteckung geschützt:

-wer bereits selbst einmal an Masern erkrankt war (ärztlich dokumentiert)
-über einen vollständigen Impfschutz verfügt
-innerhalb von drei Tagen nach Kontakt zu einem Erkrankten geimpft wurde

Das Gesundheitsamt, SG Allgemeiner Infektionsschutz, Tel. 488 5832, steht den Eltern und Lehrern beratend zur Verfügung.

(Quelle: Stadt Chemnitz)