Weiterer Lückenschluss für Radverkehr in Chemnitz

Auf der Frankenberger Straße zwischen Hohlweg und Glösaer Straße in Chemnitz wird bis zum Ende der Woche mit der beidseitigen Markierung eines Schutzstreifens eine weitere Maßnahme der Chemnitzer Radverkehrskonzeption umgesetzt.

Die Maßnahme erfolgt als „Wanderbaustelle“, so dass der Verkehr in beide Richtungen fließen kann. Die Verkehrsteilnehmer werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Die Kosten der Markierung betragen 8.500 Euro.

Schutzstreifen werden durch eine Leitlinie markiert, sind regulärer Bestandteil der Fahrbahn und bekommen deshalb kein blaues Radweg-Schild. Sie werden nur mit einem weißen Piktogramm „Radfahrer“ gekennzeichnet.

Autos dürfen auf markierten Schutzstreifen nicht parken und diesen nur bei Bedarf überfahren, zum Beispiel, wenn sich zwei große Fahrzeuge begegnen. Dabei dürfen Radfahrer nicht gefährdet werden. Der Radverkehr darf den Schutzstreifen zum Überholen und Linksabbiegen verlassen.

In Chemnitz sind bereits an verschiedenen Straßen Schutzstreifen erfolgreich im Einsatz wie zum Beispiel an der Zschopauer Straße, der Annaberger Straße und der Straße der Nationen.

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