Weiterhin keine heiße Spur

Mutter des toten Babys von Schwarzenberg wird noch immer gesucht

Schwarzenberg (dapd-lsc). Im Fall des getöteten Säuglings in Schwarzenberg hat die Polizei auch eine Woche nach der Veröffentlichung einer Phantomzeichnung der Mutter keine heiße Spur. Bislang seien durch das Bild fünf Hinweise eingegangen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd. Dem ersten Anschein nach führten sie nicht zur gesuchten Frau. Dennoch werde ihnen nachgegangen.

Die Phantomzeichnung beruht auf Aussagen von zwei Zeugen, die am 12. oder 13. Januar eine verdächtige Frau an dem Altkleidercontainer im Ortsteil Sonnenleithe beobachtet haben wollen, in dem der tote Säugling am 19. Januar entdeckt wurde.

Wie der Sprecher weiter sagte, haben bisher etwa die Hälfte der rund 370 Angestellten von Unternehmen mit Sitz in Sonnenleithe eine DNA-Probe abgegeben. Die Auswertung dauere noch einige Wochen. Am 7. und 8. Mai steht erneut ein Massengentest an. Dann sind 400 Frauen zur Abgabe einer Speichelprobe aufgefordert.

Ende März waren bei dem laut Polizei bislang größten Massengentest an Frauen in Sachsen bereits 371 Frauen aus dem Stadtteil Sonnenleithe zur Speichelabgabe aufgerufen worden. Keine der Frauen kommt jedoch als Mutter des toten Kindes infrage.

dapd